Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, auf Dauer gestellt: die Hochrheinkonferenz
Die Region am Hochrhein gehört zu zwei Ländern, ist aber ein funktionaler Raum mit vergleichbaren Chancen und Herausforderungen.
Mit der Hochrheinkonferenz gibt es seit 2025 erstmals ein Gremium, das mit Vertreter:innen aus Deutschland und der Schweiz besetzt ist und das eine grenzüberschreitend abgestimmte Entwicklung am Hochrhein langfristig vorantreibt. Diese bezieht sich hauptsächlich auf eine gemeinsame Planung in den Bereichen Siedlung, Landschaft und Mobilität. Das Zielbild, aus dem sich die grenzübergreifend geplanten Massnahmen ableiten, wurde im Rahmen des Beteiligungsprozesses «Raumkonzept Hochrhein» von 2023 bis 2025 zusammen mit Einwohner:innen aus der Hochrhein-Region entwickelt. In einer Charta haben 24 Gemeinden und sechs regionale Akteure ihre Absicht erklärt, sich für die Umsetzung dieser Ziele einzusetzen.
Neben der Umsetzung spielen auch der grenzüberschreitende Erfahrungsaustausch und beispielhafte Berichte aus der Projektumsetzung eine wichtige Rolle bei den Konferenzen.
Die Hochrheinkonferenz tritt einmal jährlich im Herbst zusammen. Ihre Sitzungen werden von der Steuerungsgruppe Umsetzung Hochrhein vor- und nachbereitet, die drei- bis viermal pro Jahr zusammenkommt. Die Steuerungsgruppe berät ausserdem über Anschubfinanzierungen und verantwortet die Öffentlichkeitsarbeit.